Korrosionsschutz für die Industrie
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Hohlraumschutz für eine neue Mega-Yacht

Kurz-Info:
Schutz für die „Void Spaces“ (nicht zugängliche „Todräume“) bei einer großen Yacht

Aufgabe:
Dauerhafter Hohlraumschutz für enge und verwinkelte Bereiche im Inneren des Schiffes. Diese Räume können nach der Fertigstellung in der Regel nicht mehr geöffnet werden.

Besondere Herausforderung:
Der Rostschutz muss so gut sein, dass Nachbehandlungen nicht mehr nötig sind.

Lösung:
Zum Einsatz kommen unsere hochwirksamen Rostschutzfette.

Vorteil:
Unsere Rostschutzfette sind nicht nur sehr kriechfähig, sie haften auch sehr gut auf dem Untergrund. Nacharbeiten sind auch nach vielen Jahren in der Regel nicht nötig.

Wer als Schiffseigener früh an das Thema Hohlraumrost denkt, hat später deutlich geringere Unterhaltskosten. Deshalb geht es bei diesem Beispiel um die wohl beste Rostschutzmethode, die es gibt: Schützen, bevor es mit der Korrosion überhaupt erst los geht!

     
Gebaut bei Blohm& Voss in Hamburg: Die neunzig Meter lange Mayan Queen. Die Fotos wurden bei den ersten Ausfahrten auf der Elbe gemacht (www.nok-Schiffsbilder.de: “Dream Team”- Fotografie und Hans W. Tiedemann).

Für den Schutz der rostgefährdeten Hohlräume wurde TimeMAX engagiert. Eine besondere Herausforderung: Da das Schiff später in tropischen Gewässern eingesetzt werden sollte, war es wichtig, dass die eingesetzten Rostschutzwachse und auch die Fette temperaturstabil sind.

     
Der erste Aufgabe: Schutz von kleinen und großen “Void Spaces”. So nennt man im Schiffbau schwer zugängliche Hohlräume.

Viele dieser Hohlräume sind nur in der Rohbauphase wirklich gut erreichbar. Hier ging es um Hohlräume von Fensterrahmen an der Außenwand des Schiffes. Die Fotos haben wir kurz vor Beginn der Arbeiten gemacht.

Weiter ging es mit Lüftungsschächten. Wer unter Platzangst leidet, sollte hier besser nicht hineinsteigen! Diese kleine Öffnung ist ein sogenanntes „Mannloch“. Den Hohlraum dahinter haben wir mit Rostschutz-Fett geschützt.

     
Blick nach oben: Die Arbeit in den engen und bis zu vier Meter hohen Räumen war für unsere Mitarbeiter eine völlig neue Erfahrung. Nach jeweils knapp dreißig Minuten wurde abgelöst.

     
Noch ein Beispiel für “Void Spaces” die später nicht mehr erreichbar sind: Hohlräume unter den Wendeltreppen. Je nach Lage im Schiff haben wir entweder mit Wachs oder mit Fett gearbeitet.

Bei neuen Schiffen nehmen wir für den Hohlraumschutz entweder unser Wachs TimeMAX 200 oder unser Rostschutzfett TimeMAX 2000. Die Produkte sind eng miteinander verwandt und haben teilweise gleiche Inhaltsstoffe. Aus diesem Grund sind wir dazu in der Lage, unseren Rostschutz an die jeweilige Aufgabe anzupassen. So können wir z. B. unser Wachs härter anmischen, wenn sich unser Auftraggeber eine festere Oberfläche wünscht. Bei der Mayan Queen haben wir in der Nähe der Bordwand ein spezielles Wachs eingesetzt. Grund: In tropischen Gewässern wird die Außenhaut sehr heiß.

Umgekehrt ist es uns natürlich auch möglich, die Produkte weicher und somit kriechfähiger herzustellen. Dies kann wichtig sein, wenn man mit der Spritzpistole nicht richtig an die gefährdeten Bereiche herankommt.

Besonders hier ist die Kriechfähigkeit des Materials entscheidend. Die letzten und vielleicht entscheidenden Zentimeter legt das Material dann selbst zurück.

Erinnern Sie sich? Den bislang größten Rostschutzmitteltest der Welt, er wurde von der Zeitschrift Oldtimer Markt durchgeführt, haben wir u. a. wegen der hervorragenden Kriechfähigkeiten unserer Rostschutzfette gewonnen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel “Externe Prüfungen”.

Hier der Link: http://www.timemax.de/industry/externe-pruefungen/

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