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Zoo Hannover: Hohlraumschutz für ein Seewasserbecken

Kurz-Info
Rostschutz für ein Seewasserbecken in einem Zoo

Aufgabe:
Hohlraumschutz für extrem verrostete Hohlräume mit Blattrost.

Besondere Herausforderung:
Der Blattrost konnte nur zu einem Teil entfernt werden. Ein großer Teil der abgeblätterten Rostplatten blieb im Hohlraum.

Lösung:
Zum Einsatz kommt unser Rostschutzfett. Damit es noch stärker kriecht und den losen Rost durchdringt, haben wir das Rostschutzfett modifiziert. Wir haben unser lösemittelfreies Penetrationsöl TimeMAX Speed Lotion hinzugefügt.

Vorteil:
Das modifizierte Fett durchdringt auch dicke Rostschichten. Obwohl der Rostfraß wirklich extrem war, musste die Anlage nicht stillgelegt werden.

Eine der wichtigsten Attraktionen im Zoo Hannover ist die so genannte “Yukon Bay”. Mit riesigem Aufwand wurde hier im Zoo ein kleines Stück Alaska nachgebaut. Das unten auf dem Foto gezeigte Becken für das Salzwasser hat Wände aus Stahl. Hier leben nicht nur eher harmlose Pinguine, sondern auch gefährliche Eisbären.

Ein abfotografierter Ausschnitt aus einem Werbeplakat: So sieht die Anlage aus, wenn das Becken gefüllt ist.

     
Für Wartungsarbeiten und Reparaturen muss das Wasser abgelassen werden.

Damit sich die Eisbären und die Pinguine in der Yukon Bay wohlfühlen, brauchen sie „richtiges“ Seewasser. Da das aggressive Salzwasser an der Konstruktion regelmäßig Rostschäden verursacht, ist der Wartungsaufwand für die Yukon Bay recht hoch.

Der Einsatzort für unsere Arbeiten: Die Stahlwände neben dem grünen Kran.

     
Der alte Kran stammt von MAN und ist trotz der Salzwasser-Belastung gut erhalten.

Unsere Arbeitsplatz ist links daneben: Der rot lackierten Kasten stabilisiert die vier Meter hohe Spundwand aus Stahl.

Der Kasten ist rund 7 Meter lang. Von außen wurde er gerade frisch lackiert. Das Problem kommt aber, wie so oft, von innen.

     
Der alte MAN-Kran, fotografiert aus der anderen Richtung. Hier, wo bei dieser Aufnahme die Kamera stand, baden normalerweise die Eisbären!

     
Durch die Öffnungen wird sichtbar, was das Salzwasser in den Hohlräumen angerichtet hat. Es ist wie bei Seeschiffen und bei alten Autos: Der wirklich gefährliche Rost entsteht nicht außen, sondern innen in den Hohlräumen!

“Normaler Rostschutz” reicht hier nicht aus: Um Schäden dieser Art in den Griff zu kriegen, braucht man viel Erfahrung und extrem leistungsfähige Produkte.

Den Zuschlag für den Job in Hannover haben wir aus gutem Grund bekommen. Wir wurden engagiert, weil unsere Rostschutzfette besondere Eigenschaften haben: Zum einen sind sie sehr kriechfähig und penetrieren schnell und tief in den Rost hinein. Zum andern bleibt unser Material da, wo es hin gehört. Auch bei Hitze im Sommer fließt es nicht, wie sonst bei Fetten oft üblich, in großen Mengen ab.

     
So gut es ging, wurde der Blattrost abgeklopft und aus dem Hohlraum entfernt. Gute Dienste leistete hier unser Nass-Sauger.

     
Stundenlang abklopfen und absaugen: Allein das Entrosten hat über einen Tag gedauert.

     
Damit die restliche Feuchtigkeit entweicht, haben wir den Hohlraum anschließend vorsichtig erwärmt.

Am zweiten Arbeitstag begann dann die eigentliche Rostschutz-Behandlung: Ganze 70 Liter Rostschutz-Fett und zusätzlich fünf Liter Penetrations-Öl wurden verbraucht! Das Öl heißt TimeMAX Speed Lotion No.1 und wurde zuerst eingesetzt. Es hat die Aufgabe, tief in den dicken Rost hinein zu kriechen.

Zuerst Öl und dann sehr viel Fett: So sieht der Hohlraum nach der Behandlung aus. Wir gehen auf “Nummer Sicher”: Wegen der tiefen Krater im Stahl ist die aufgetragene Fettschicht mehrere Millimeter dick.

Überall dort, wo unser Materialen aufgebracht worden sind, kommen Wasser und Sauerstoff nicht mehr an den Stahl. Und wie man ja noch aus dem Chemieunterricht in der Schule weiß, gibt es ohne Sauerstoff auch keinen Rost!

     
Wie bei TimeMAX üblich, wurden alle Arbeitsschritte aufwändig dokumentiert. Um die Schichtdicken zu kontrollieren, haben wir über 100 Fotos von allen Bereichen im Hohlraum gemacht.

Zoo Hannover 25     Zoo Hannover 26
Das schnelle Arbeiten hat sich auch für die Pinguine und die Eisbären gelohnt. Schon ein paar Tage nach der TimeMAX-Behandlung wurde das Seewasserbecken wieder geflutet. Endlich konnten sie wieder baden gehen.

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